Einleitung
Verstopfung bedeutet, dass der Stuhl hart wird und nur unter Pressen abgesetzt wird. Sie kann vor allem dann auftreten, wenn Beikost eingeführt wird. In den meisten Fällen lässt sie sich durch Veränderungen in der Ernährung lindern.
Anzeichen
- Harter, trockener oder kügelchenartiger Stuhl
- Pressen und Unbehagen beim Stuhlgang
- Seltenerer Stuhlgang zusammen mit hartem oder schmerzhaftem Stuhl; seltener Stuhlgang allein ist keine Verstopfung
- Ein angespannter Bauch und Unruhe
Ernährung und Erleichterung
- Biete Babys, die schon Beikost bekommen, mehr Gemüse und Obst mit Ballaststoffen an
- Nach sechs Monaten kannst du zur Beikost kleine, altersgerechte Mengen Wasser anbieten; ersetze Muttermilch oder Säuglingsmilch nicht durch Wasser
- Massiere den Bauch sanft im Uhrzeigersinn; bewege die Beine behutsam
- Verwende keine Zäpfchen, Einläufe, Abführmittel und keine rektale Stimulation, wenn deine Arztpraxis es nicht empfiehlt; verdünne Säuglingsmilch nicht
Wann solltest du ärztlichen Rat einholen?
- Blut im Stuhl
- Starke Bauchschmerzen, ein aufgeblähter Bauch oder Erbrechen
- Keine Gewichtszunahme oder offensichtliche Schwäche
- Verstopfung, die lange anhält oder immer wiederkommt
- Jedes deutliche Problem mit dem Stuhlgang in der Neugeborenenzeit
Wenn Erbrechen oder grünes Erbrechen zusammen mit einer starken Schwellung des Bauches auftritt, such notfallmedizinische Hilfe. Bei anderen Anzeichen sprich mit deiner Arztpraxis. Ein reif geborenes Neugeborenes, das innerhalb von 48 Stunden seinen ersten Stuhl nicht abgesetzt hat, sollte ebenfalls untersucht werden.
Zusammenfassung
Verstopfung bei Babys bessert sich meist durch Veränderungen in der Ernährung. Wenn Blut, starke Schmerzen, Erbrechen oder ein Problem auftreten, das sich hinzieht, wende dich unbedingt an medizinisches Fachpersonal.
Quellen
Diese App ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Wende dich bei Entscheidungen über die Gesundheit deines Babys immer an deine Arzt- oder Kinderarztpraxis.